Aktuelles

Filmprojekt

Josephine-Koch-Service und Stundenblume gehen auch 2017 ein Stück des Weges gemeinsam!

Dem Trauernden wird ein geschützter Rahmen für Gespräche, Austausch, gemeinsames Schweigen, gemeinsames Weinen aber auch gemeinsames Lachen gegeben. Egal, ob er regelmäßig, oder ein- bis zweimal kommt.

Unsere Geschichte „Stundenblume“ kam beim Wettbewerb „Ostbelgien neu entdecken“ auf den zweiten Platz.

Wir freuen uns über diesen Erfolg!

Besonders erfreulich ist, dass die Bevölkerung über der Sieg entschieden hat. Rund 4.700 Stimmen wurden online, per Post und auf dem Eupener Musik-Marathon abgegeben. Die Geschichte über die Stundenblume wurde 523 Mal angeklickt.

Unsere Geschichte, verfasst von Gisela Cloot, erzählt von ostbelgischer Solidarität und Tradition, von nachbarschaftlicher Hilfe und sozialem Engagement. Seit 25 Jahren entlasten ehrenamtliche Helfer stundenweise pflegende Angehörige.

Wir freuen uns sehr über den Preis, denn die drei Siegergeschichten werden professionell verfilmt und auf der Kampagnen-Website www.ostbelgien-neu-entdecken.be und auf Facebook www.fb.com/ostbelgienneuentdecken veröffentlicht. Die Stundenblume braucht immer wieder neue Ehrenamtliche und wir können den Film hervorragend nutzen, um für uns zu werben und auf unser Engagement aufmerksam zu machen.

Noch in diesem Jahr sollen die Dreharbeiten stattfinden und wir sind schon sehr gespannt, wie so ein professioneller Filmdrehtag dann aussehen wird.

Weiterbildungen 2017

Stundenblume und Josephine-Koch-Service gehen auch 2017 ein Stück des Weges gemeinsam

Vor Ihnen liegt nun das neue Weiterbildungsangebot der Stundenblume und des "Josephine-Koch-Service". Nach einem ersten Jahr von gemeinsamen Weiterbildungen haben sich die Verantwortlichen der beiden Organisationen entschieden auch 2017, vier gemeinsame Treffen anzubieten, zu denen wir Sie, die Sie sich ehrenamtlich für die Sorgen und Nöte anderer Menschen einsetzen, herzlich einladen. Sowohl bei Stundenblume als auch beim JKS finden einige „interne“ Angebote statt.

Auch wenn für die meisten ehrenamtlichen Tätigkeiten keine spezielle Vorbildung nötig ist oder die ehemalige Berufsausübung ausreicht, gibt es immer wieder Situationen in denen großes Einfühlungsvermögen oder sogar psychologische Grundkenntnisse erforderlich sind.

Wir haben uns deshalb wieder bemüht interessante Themen und kompetente Vortragsgeber aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu finden. Die Weiterbildungen geben Ihnen die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, ein neues Selbstbewusstsein zu erwerben und sich spezielle Grundkenntnisse anzueignen. Der Meinungs- und Erfahrungsaustausch nimmt aber auch weiterhin einen wichtigen Platz ein. Wir hoffen sehr auf Ihre zahlreiche Teilnahme. Wir können viel voneinander lernen und jeder kann dabei nur gewinnen!

 

Pflegende Angehörige unterstützen

Referenten: „Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben“
Dienstag, 7. November 2017
Org. Stundenblume - Pfarrheim Amel - 14 bis 17 Uhr

Mit dem Ziel pflegende Angehörige zu entlasten wurde die Stundenblume vor fast 25 Jahren ins Leben gerufen. Was aber brauchen pflegende Angehörige heute? Gibt es nicht schon genug professionelle Hilfe? Anhand von Zeugenaussagen versetzen wir uns in die Lage pflegender Angehöriger, erfahren Tipps und Ratschläge wie wir helfen können und werden über professionelle Hilfsangebote informiert.

Die Betreuung eines pflegebedürftigen oder demenzkranken Menschen ist verantwortungsvoll und anstrengend und führt mitunter die Angehörige an ihre Belastungsgrenzen. Die Folgen dieser seelischen/körperlichen Überlastung können vielfältig sein, sie äußern sich in Erschöpfung, Widerwillen, Gereiztheit oder Ungeduld, aber auch Schlafstörungen, Verspannungen oder Gedankenkreisen können Anzeichen starker Belastung sein.
Oft bedroht die Pflege dann die eigene Gesundheit. Nur dann, wenn es dem Angehörigen gut geht, kann er auch für den Pflegebedürftigen da sein.

Zeugenaussage: Brigitte, 58 Jahre

Ich betreue meine Mutter rund um die Uhr. Dadurch komme ich zu nichts mehr: Seit Wochen möchte ich mich mal wieder mit meiner Freundin treffen, aber immer kommt mir im letzten Moment etwas dazwischen. Sogar aus meinem Chor habe ich mich jetzt abgemeldet, weil ich nie Zeit für die Proben habe. Es ist zum verrückt werden, und allmählich werde ich immer einsamer. Zu Besuch mag auch fast niemand mehr kommen.

 

Treffpunkt für Trauernde

Jeden 1. Dienstag im Monat zwischen 17 und 19 Uhr
Org.: Stundenblume

Sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden, ist ein langsamer und lang andauernder Prozess.

Der Treffpunkt ist ein offenes Angebot für Trauernde:
-             die sich mit gleich oder ähnlich Betroffenen austauschen möchten
-             die ihrer Trauer Raum geben möchten
-             die Kraft für die neue Lebensphase suchen
-             die ihre Sorgen und Ängste ansprechen möchten

Info:      Inge Arens –Trauerbegleiterin - Tel. 080/32 96 06

Uhrzeit: zwischen 17 und 19 Uhr

 

Treffpunkt für Trauernde

Jeden 1. Dienstag im Monat im Büro der Stundenblume - St. Vith
zwischen 17 und 19 Uhr
                                   
"Treffpunkt für Trauernde"

Sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden,
ist ein langsamer und lang andauernder Prozess.

Der Treffpunkt ist ein offenes Angebot für Trauernde:

  • die sich mit gleich oder ähnlich Betroffenen austauschen möchten
  • die ihrer Trauer Raum geben möchten
  • die Kraft für die neue Lebensphase suchen
  • die ihre Sorgen und Ängste ansprechen möchten


Info: Inge Arens - Tel. 080/32 96 06 -
Trauerbegleiterin

 

Trauer lässt uns heilen,
mit Liebe eher als mit Schmerz erinnern.
Es ist ein Prozess des Ordnens.
Eines nach dem anderen lässt man Dinge los, d
ie vergangen sind und trauert um sie.
Eines nach dem anderen greift man nach den Dingen,
die ein Teil von dem geworden sind,
wer man ist - und baut wieder auf.

Rachel Naomi  Remen