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The Winner is ...

Josephine-Koch-Service und Stundenblume gehen auch 2017 ein Stück des Weges gemeinsam!

Informieren Sie sich über das Trauerbegleitungsseminar 2018 und den Treffpunkt für Trauernde in St. Vith

Zwei Drehtage für zwei Minuten Film!

Ehrenamtliche als „professionelle“ Schauspieler

Film ab! www.ostbelgien-neu-entdecken.be

Wie Ihr ja sicher wisst, erzielte unsere „Stundenblumen-Geschichte“ beim Wettbewerb „Ostbelgien neu entdecken“ den zweiten Platz. Besonders erfreulich dabei ist, dass die Bevölkerung über diesen Sieg entschieden hat. Insgesamt gingen 4.700 Stimmen online oder per Post ein. Die Geschichte über die Stundenblume wurde 523 Mal angeklickt. Unsere Geschichte, verfasst von Gisela Cloot, erzählt von ostbelgischer Solidarität und Tradition, von nachbarschaftlicher Hilfe und sozialem Engagement.

Dem Sieger winkte eine professionelle Verfilmung seines Projektes. Dies war neben der Öffentlichkeitswirksamkeit der große Anreiz für uns, bei diesem Wettbewerb mit zu machen. Unser Ehrenamtsprojekt filmisch qualitativ hochwertig darzustellen, diese Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen!

Über die Sommermonate erhielten wir keine genaueren Informationen über den Ablauf der Dreharbeiten. Wir wussten nur dass der Film im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der DG, also am 15. November der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollte.

Und dann ging alles ganz schnell: Anfang Oktober wurden wir von der Firma „Paperplane Productions“ mit Sitz in Eupen kontaktiert. Die spontane Frage des Verantwortlichen, Adrian Küchenberg, lautete: „Sind Sie in den nächsten Tagen bereit für die Dreharbeiten?“

Zum Glück hatten wir im Team schon darüber ausgetauscht, welche Situationen und Informationen wir gerne zeigen würden. In diesem Austausch entstand in unseren Köpfen bereits ein kleines „Drehbuch“. Wichtig war uns, dass man unser Engagement auf dem Terrain sehen sollte, es sollten Stimmungen und Menschen gezeigt werden. Ein weiteres wichtiges Kriterium war, den Film über mehrere Jahre nutzen zu können.

Soweit, so gut… Nun hieß es innerhalb weniger Tage Ehrenamtliche zu finden, die bereit waren, als Schauspieler zu fungieren. Natürlich wollten wir Menschen aus dem Süden und Norden der DG zeigen, noch schwieriger war es, Nutznießer zu finden, da unsere betreuten Personen meist schon sehr hochaltrig sind. So entschieden wir uns der Einfachheit halber, die Rolle der Nutznießer von unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Marlene Zimmermann und Hilla Häger darstellen zu lassen.

Eingeräumt wurden uns zwei Drehtage mit einer maximalen Drehzeit von 6 Stunden, dies obwohl der ganze Film nicht länger als zwei, eventuell drei Minuten dauern sollte. Zur Frage nach den Mitwirkenden gesellte sich natürlich auch die Frage nach den Drehorten und den beteiligten Personen, wen und was darf ich heute im Zeichen des viel diskutierten „Rechtes am eigenen Bild“ filmen?

Da wir gerne realistische Situationen filmen wollten, kontaktieren wir die Geschäftsführerin des Carrefour Market Eupen, die ihre Einwilligung zum Drehen im Geschäft spontan zusagte. Vor Ort sprachen wir dann noch das Personal oder Menschen die gerade einkauften persönlich an und holten uns von jedem die Einwilligung, gefilmt zu werden, ein.

Am 20. Oktober fiel also die erste Klappe mit Marlene Zimmermann und Hermann Maats als Darsteller. Gedreht wurde eine realistische Einkaufssituation. Marlene, die ja bekanntlich beim Gehen auf Krücken angewiesen ist, wurde beim Einkaufen von Hermann unterstützt. Er trug den Einkaufskorb, nahm die Waren aus den Regalen und half beim Einsteigen ins Auto. Nach knapp zwei Stunden war dieser erste Teil im Kasten.

Weiter ging es dann im Büro wo wir mit allen Kolleginnen des Landfrauenverbandes mehrere Situationen darstellten. Wieder wunderten wir uns, wie lange Dreharbeiten dauern können, um das Resultat von zwei Minuten Film zu erreichen.

Der zweite Teil der Dreharbeiten fand ein paar Tage später in einem Privathaus in Eupen statt. Dabei stellte Hilla Häger die Nutznießern dar und Werner Vomberg als Ehrenamtlicher kam zu Besuch. Realistische Szenen wurden dargestellt, Werner und Hilla beim Erzählen und Kaffee trinken, beim Spielen von „Mensch ärgere dich nicht“. Und wieder erklang mehrfach die Anweisung des Filmteams: „Szene wiederholen“.

Weiterbildungen 2018

Weiterbildungsangebot 2018

Vor Ihnen liegt das Weiterbildungsangebot 2018 der Stundenblume und des "Josephine-Koch-Service". In diesem Jahr bieten wir vier gemeinsame Treffen, zu denen wir Sie, die Sie sich ehrenamtlich für die Sorgen und Nöte anderer Menschen einsetzen, herzlich einladen. Sowohl bei Stundenblume als auch beim JKS finden einige „interne“ Angebote statt.

Auch wenn für die meisten ehrenamtlichen Tätigkeiten keine spezielle Vorbildung nötig ist oder die ehemalige Berufsausübung ausreicht, gibt es immer wieder Situationen in denen großes Einfühlungsvermögen oder sogar psychologische Grundkenntnisse erforderlich sind.

Wir haben uns deshalb wieder bemüht interessante Themen und kompetente Vortragsgeber aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu finden. Die Weiterbildungen geben Ihnen die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, ein neues Selbstbewusstsein zu erwerben und sich spezielle Grundkenntnisse anzueignen. Der Meinungs- und Erfahrungsaustausch nimmt aber auch weiterhin einen wichtigen Platz ein. Wir hoffen sehr auf Ihre zahlreiche Teilnahme. Wir können viel voneinander lernen und jeder kann dabei nur gewinnen!

 

Wir freuen uns jetzt schon auf euch!
Das Team der Stundenblume

Treffpunkt für Trauernde

Jeden 1. Dienstag im Monat im Büro der Stundenblume - St. Vith zwischen 17 und 19 Uhr
                                   
"Treffpunkt für Trauernde"

Sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden,
ist ein langsamer und lang andauernder Prozess.

Der Treffpunkt ist ein offenes Angebot für Trauernde:

  • die sich mit gleich oder ähnlich Betroffenen austauschen möchten
  • die ihrer Trauer Raum geben möchten
  • die Kraft für die neue Lebensphase suchen
  • die ihre Sorgen und Ängste ansprechen möchten 

 

5-tägiges Seminar: Trau Dich - keine Angst vor Trauer
Trauer als natürlichen Prozess verstehen

In unserer schnelllebigen Gesellschaft, stößt Trauer häufig auf Unverständnis und ist zumTabu geworden. Hilflosigkeit und Verdrängung nehmen überhand. Doch früher oder später müssen wir uns alle mit diesem Thema auseinandersetzen.

Wie gehe ich mit meiner Trauer um? Wie gehe ich mit Trauer in meiner Familie, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis um? Was kann ich tun? Was ist das Richtige?

Stundenblume bietet in Zusammenarbeit mit der Trauerbegleiterin Inge Arens, regelmäßig Seminare an, die sich mit den Themen

Sterben und Trauer auseinandersetzen, um ein Bewusstsein für die Vielfältigkeit der Trauerprozesse zu schaffen. Ziel ist unbefangener und verständnisvoller auf trauernde Mitmenschen zuzugehen, oder besser bzw. anders mit seiner eigenen Trauer umgehen zu können.

Infos Daten und Kosten:
Inge Arens: +32 (0)80 32 96 06
Email:    inge.arens@skynet.be
www.trauerbegleitung-ingearens.com 

Trauer lässt uns heilen,
mit Liebe eher als mit Schmerz erinnern.
Es ist ein Prozess des Ordnens.
Eines nach dem anderen lässt man Dinge los, d
ie vergangen sind und trauert um sie.
Eines nach dem anderen greift man nach den Dingen,
die ein Teil von dem geworden sind,
wer man ist - und baut wieder auf.

Rachel Naomi  Remen