Aktuelles

Josephine-Koch-Service und Stundenblume gehen auch 2017 ein Stück des Weges gemeinsam!

Dem Trauernden wird ein geschützter Rahmen für Gespräche, Austausch, gemeinsames Schweigen, gemeinsames Weinen aber auch gemeinsames Lachen gegeben. Egal, ob er regelmäßig, oder ein- bis zweimal kommt.

Weiterbildungen 2017

Stundenblume und Josephine-Koch-Service gehen auch 2017 ein Stück des Weges gemeinsam

Vor Ihnen liegt nun das neue Weiterbildungsangebot der Stundenblume und des "Josephine-Koch-Service". Nach einem ersten Jahr von gemeinsamen Weiterbildungen haben sich die Verantwortlichen der beiden Organisationen entschieden auch 2017, vier gemeinsame Treffen anzubieten, zu denen wir Sie, die Sie sich ehrenamtlich für die Sorgen und Nöte anderer Menschen einsetzen, herzlich einladen. Sowohl bei Stundenblume als auch beim JKS finden einige „interne“ Angebote statt.

Auch wenn für die meisten ehrenamtlichen Tätigkeiten keine spezielle Vorbildung nötig ist oder die ehemalige Berufsausübung ausreicht, gibt es immer wieder Situationen in denen großes Einfühlungsvermögen oder sogar psychologische Grundkenntnisse erforderlich sind.

Wir haben uns deshalb wieder bemüht interessante Themen und kompetente Vortragsgeber aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu finden. Die Weiterbildungen geben Ihnen die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, ein neues Selbstbewusstsein zu erwerben und sich spezielle Grundkenntnisse anzueignen. Der Meinungs- und Erfahrungsaustausch nimmt aber auch weiterhin einen wichtigen Platz ein. Wir hoffen sehr auf Ihre zahlreiche Teilnahme. Wir können viel voneinander lernen und jeder kann dabei nur gewinnen!

 Trickdiebstahl: Worauf soll ich achten? Wie kann ich mich schützen? Wie kann ich andere davor warnen?

Referentinnen: Frau Sabine Bierfeld – Polizeiinspektorin
                           und Frau Nathalie Aretz - Opferbeistand

Dienstag, 6. Juni 2017
Org.
JK-Service - Kulturheim Hergenrath - 14 bis 17 Uhr

Während eines Vortrags gehen die Mitarbeiter des Büros für Kriminalitätsvorbeugung der Polizeizone Weser-Göhl unter anderem auf diese Fragen ein. Weiter werden verschieden Formen des Trickdiebstahls erläutert.

Aber was, wenn doch etwas passiert ist oder Sie etwas Verdächtiges gesehen oder erlebt haben? Hierzu werden ebenfalls Antworten gegeben. Den allgemein gilt: „Haben Sie keine Angst die Polizei zu rufen.“ Auch bei Verkehrsunfällen ist der Ruf nach der Polizei unverzichtbar, …

Der Dienst für polizeilichen Opferbeistand wird dem Vortrag beiwohnen und seine Arbeit vorstellen.

 

 

Pflegende Angehörige unterstützen

Referenten: „Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben“
Dienstag, 7. November 2017
Org. Stundenblume - Pfarrheim Amel - 14 bis 17 Uhr

Mit dem Ziel pflegende Angehörige zu entlasten wurde die Stundenblume vor fast 25 Jahren ins Leben gerufen. Was aber brauchen pflegende Angehörige heute? Gibt es nicht schon genug professionelle Hilfe? Anhand von Zeugenaussagen versetzen wir uns in die Lage pflegender Angehöriger, erfahren Tipps und Ratschläge wie wir helfen können und werden über professionelle Hilfsangebote informiert.

Die Betreuung eines pflegebedürftigen oder demenzkranken Menschen ist verantwortungsvoll und anstrengend und führt mitunter die Angehörige an ihre Belastungsgrenzen. Die Folgen dieser seelischen/körperlichen Überlastung können vielfältig sein, sie äußern sich in Erschöpfung, Widerwillen, Gereiztheit oder Ungeduld, aber auch Schlafstörungen, Verspannungen oder Gedankenkreisen können Anzeichen starker Belastung sein.
Oft bedroht die Pflege dann die eigene Gesundheit. Nur dann, wenn es dem Angehörigen gut geht, kann er auch für den Pflegebedürftigen da sein.

Zeugenaussage: Brigitte, 58 Jahre

Ich betreue meine Mutter rund um die Uhr. Dadurch komme ich zu nichts mehr: Seit Wochen möchte ich mich mal wieder mit meiner Freundin treffen, aber immer kommt mir im letzten Moment etwas dazwischen. Sogar aus meinem Chor habe ich mich jetzt abgemeldet, weil ich nie Zeit für die Proben habe. Es ist zum verrückt werden, und allmählich werde ich immer einsamer. Zu Besuch mag auch fast niemand mehr kommen.

 

Treffpunkt für Trauernde

Jeden 1. Dienstag im Monat zwischen 17 und 19 Uhr
Org.: Stundenblume

Sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden, ist ein langsamer und lang andauernder Prozess.

Der Treffpunkt ist ein offenes Angebot für Trauernde:
-             die sich mit gleich oder ähnlich Betroffenen austauschen möchten
-             die ihrer Trauer Raum geben möchten
-             die Kraft für die neue Lebensphase suchen
-             die ihre Sorgen und Ängste ansprechen möchten

Info:      Inge Arens –Trauerbegleiterin - Tel. 080/32 96 06

Uhrzeit: zwischen 17 und 19 Uhr

 

Sommertreffen 2016

Besichtigung der Biogasanlage Recht

Pünktlich um 14 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein, trafen 29 Ehrenamtlichen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Gebrüder Lenges in Rodt ein. Dieser Betrieb zeichnet sich nicht nur durch klassische Landwirtschaft (220 Kühe, 2400 Schweine) aus, sondern insbesondere durch eine Biogasanlage.

1999 leistete die Familie Lenges mit dem Bau einer Biogasanlage Pionierarbeit. Damals war die Anlage mit 45 kW elektrischer Leistung die größte landwirtschaftliche Biogasanlage Belgiens. Die neue heutige Anlage produziert rund 2200 kW und ist somit rund 50 Mal leistungsfähiger. Dies entspricht der durchschnittlichen Leistung von fünf Windrädern und kann im Jahresdurchschnitt Strom für 5000 Haushalte produzieren.

Unter der sehr lehrreichen Führung von Herrn Vliegen konnten wir die Anlage besichtigen. Nur die wenigsten von uns hatten sicher eine Ahnung wie technisch aufwändig diese Art von Stromerzeugnis ist. Als Ausgangsstoffe für die Biogaserzeugung kommen grundsätzlich alle Arten von nicht-holziger Biomasse in Frage. Neben der hofeigenen Gülle kommen auch Nebenprodukte aus der Lebensmittel-industrie zum Einsatz. Derzeit werden etwa 2 bis 3 LKW-Ladungen pro Tag angeliefert. Es können natürlich auch noch andere pflanzliche Abfälle und Produkte zur Gewinnung von Methangas eingesetzt werden, wie zum Beispiel Rasenabfälle von Privatleuten oder Pferde- und Rindermist und auch Energiepflanzen, bzw. Futterreste des Viehs. Damit keine allzu große Geruchsbelästigung entsteht wurden die Sammellager für die Ausgangsstoffe unterirdisch angelegt.

Die Ausgangsstoffe kommen zunächst in einen Gärbehälter, auch "Fermenter" genannt. In diesem Gärbehälter verbleiben die Ausgangstoffe einige Tage. Die Bakterien verrichten ihre Arbeit und zersetzen diese Stoffe, es entsteht ständig Biogas. Um die Effektivität zu erhöhen, werden die Ausgangsstoffe im Gärbehälter gerührt.

Die Schnelligkeit der Zersetzung und damit der Biogasproduktion hängt auch von der Temperatur im Inneren des Gärbehälters ab, daher wird er auf Temperaturen um die 40°C geheizt. Nach der Zersetzung kommen die vergorenen Reste an Biomasse in einen Schlammbehälter.

Das Methan im entstandenen Biogas stellt einen Energieträger dar. Durch Verbrennung wird seine Energie in Wärmeenergie gewandelt. So lassen sich umgerüstete Verbrennungsmotoren damit betreiben, die wiederum einen Generator zur Stromgewinnung nutzen. Die hierbei entstehende Restwärme ("Abwärme") wird zum Teil zum Trocknen von Sägespänen und Hackspänen genutzt. Die trockene Späne sind natürlich durch den Wasserentzug viel leichter und somit können Transportkosten eingespart.
Der bei der Gasproduktion entstandene Gärrest wird als hochwertiger Dünger vermarktet und durch hofeigene Maschinen auf Felder und Wiesen ausgefahren.

Nach dem wir noch die Möglichkeit hatten einige Fragen zu stellen endete die Führung um 15.30 Uhr. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Vliegen und den Gebrüdern Lenges die uns unentgeltlich 2 Stunden Ihrer Arbeitszeit schenkten. Wir haben nun einen Einblick in ein, wie wir jetzt wissen, sehr komplexes und hochempfindliches Verfahren zur Stromgewinnung bekommen.

Unser Treffen beendeten wir mit einem gemütlichen Beisammensein in der Skihütte Rodt. Gerlinde hatte für uns einen leckeren reichhaltigen pikanten Snack vorbestellt, wer wollte konnte natürlich aus der großen Karte der Spezialbiere auswählen und genießen.

Susanne und Gerlinde hoffen, dass Euch dieser Ausflug, der etwas ‚anderen Art‘ gut gefallen hat und bedanken uns für die rege Teilnahme.

 

Treffpunkt für Trauernde

Jeden 1. Dienstag im Monat im Büro der Stundenblume - St. Vith
zwischen 17 und 19 Uhr
                                   
"Treffpunkt für Trauernde"

Sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden,
ist ein langsamer und lang andauernder Prozess.

Der Treffpunkt ist ein offenes Angebot für Trauernde:

  • die sich mit gleich oder ähnlich Betroffenen austauschen möchten
  • die ihrer Trauer Raum geben möchten
  • die Kraft für die neue Lebensphase suchen
  • die ihre Sorgen und Ängste ansprechen möchten


Info: Inge Arens - Tel. 080/32 96 06 -
Trauerbegleiterin

 

Trauer lässt uns heilen,
mit Liebe eher als mit Schmerz erinnern.
Es ist ein Prozess des Ordnens.
Eines nach dem anderen lässt man Dinge los, d
ie vergangen sind und trauert um sie.
Eines nach dem anderen greift man nach den Dingen,
die ein Teil von dem geworden sind,
wer man ist - und baut wieder auf.

Rachel Naomi  Remen